Bau stationärer Krötenschutzzaun
Im Jahre 2003 wurde mit mehrheitlichem Beschluß des Vorstandes die Entscheidung für den Bau eines stationären Krötenschutzzaunes getroffen.
Hierzu mussten zunächst einmal die verschieden Institutionen wie:
Untere Naturschutzbehörde, Stadt Nidda, Forstamt Nidda, Straßenbauamt Hanau usw. zu Rate gezügen werden. In vielen Treffen, Schreiben und diversen Ortsterminen wurde eine Lösung ausgesucht, die eine Trasse oberhalb der K 196 im Wald favorisierte.
Nach entsprechenden Genehmigungen wurde im Sommer 2004 mit der Herstellung der Trasse begonnen.
Zur Fortpflanzung müssen alle Amphibien das Wasser aufsuchen. Selbst an Trockenheit angepasste Arten brauchen Wasser zur Eiablage. Die Larven entwickeln sich im Wasser und atmen durch Kiemen. Erst nach einiger Zeit tritt eine Metamorphose auf, in der sich die Larven hormongesteuert zum erwachsenen Tier umformen, welches dann das Wasser verlassen kann.
Natur und Landschaft sind Standort der menschlichen Nutzung. Aus dem Wissen heraus, dass eine Übernutzung und Zerstörung von Natur und Landschaft fatale und katstastrophale Folgen für den Siedlungsstandort, auf die Gesundheit, auf die Nahrungsmittel erzeugung, des Menschen haben kann, wird die Wiederherstellung, der Erhalt und die langfristige und nachhaltige Nutzbarkeit des Naturhaushaltes angestrebt.