Vogel des Jahres 2026

Rebhuhn Perdix perdix

Das Rebhuhn ist eine Vogelart aus der Ordnung der Hühnervögel. Rebhühner bewohnen Steppen- und Heidelandschaften in weiten Teilen Europas und Asiens. Sie ernähren sich überwiegend von Sämereien, Wildkräutern und Getreidekörnern. Aus der Ferne wirken Rebhühner eintönig grau, was zu ihrer Tarnung beiträgt. Wikipedia

Gewicht: 490 g (Erwachsener) Encyclopedia of Life

Erhaltungszustand: Ungefährdet (Abnehmend) Encyclopedia of Life

Wissenschaftlicher Name: Perdix perdix

Art: Rebhuhn

Familie: Fasanenartige (Phasianidae)

Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)

Das Rebhuhn ist ein typischer Bewohner der offenen Agrarlandschaft. Als ursprünglicher Vogel der Steppen- und Waldsteppenlandschaft ist es erst mit Beginn des Ackerbaus nach Mitteleuropa eingewandert. Die etwa taubengroßen, 200 bis 500 Gramm schweren Vögel haben eine gedrungene Körperform, ein braungrau gefärbtes Gefieder und im Gegensatz zum Fasan keine langen Schwanzfedern. Wenn ihre sehr gute Tarnung auffliegt, entpuppen sie sich als flinke kleine Läufer.

Rebhühner führen eine unauffällige Lebensweise um keine Aufmerksamkeit von Fressfeinden auf sich zu ziehen. Ihr braungraues Gefieder eignet sich optimal als Tarnkleid. Bei Gefahr ducken sie sich auf den Boden. Erst wenn die Gefahr näher kommt, suchen sie ihr Heil in der Flucht und fliegen davon.
Viele Rebhühner verbringen ihr gesamtes Leben auf dem Erdboden. Beobachtungen von Rebhühnern auf Bäumen oder Sträuchern sind, im Gegensatz zum Fasan, sehr selten. Neben einer abwechslungsreichen Agrarlandschaft mit gutem Angebot an Nahrung und Deckung benötigt das Rebhuhn auch trockene Stellen zum Staubbaden. Das Bad im Staub dient der Gefiederpflege und dem Wohlbefinden der Tiere.

 

 

Bisherige Vögel des Jahres

Bereits seit 1971 kürt der Naturschutzbund Deutschland e.V. alljährlich den Vogel des Jahres. Damit war diese Naturschutz organisation die erste, die durch die jährliche Ausrufung ihres Kandidaten auf die Gefährdung der Tiere und Lebensräume aufmerksam gemacht hat. Die Aktion hat bis heute viele Nachahmer gefunden.

 

Die Auswahl des Vogels des Jahres erfolgt nach der Gefährdung der Art oder ihres Lebensraumes durch den Menschen. Dabei kann es vorkommen, dass die gleiche Art auch mehrfach mit diesem Titel gekürt wird, etwa der Weißstorch 1984 und 1994.

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